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Octobre 2014

 

« Du bist die Welt für Mich » - Diapason d'Or ARTE

Dans la page sommaire du numéro d'octobre de la revue française, on peut lire :

« Cela va finir par devenir lassant : nouveau disque pour Jonas Kaufmann et ... Nouveau Diapason d'Or. Cette fois, c'est Jean-Philippe Grosperrin, et toute la rédaction avec lui, qui s'est enthousiasmé pour un récital en forme d'aller-retour Vienne-Berlin entre les deux guerres. Insouciance et gravité, charme et intelligence : si à votre tour vous ne succombez pas ...».

Et à la page « L'évènement », la critique complète :

Plus belle la voix

Le cross-over, fierté de Caruso, retrouve ses lettres de noblesse chez les ténors. Hier Joseph Calleja et Piotr Beczala, aujourd'hui Jonas Kaufmann, qui troque l'habit de Parsifal contre le veston des stars de la radio et des écrans germaniques, Richard Tauber, Joseph Schmidt...

Quel est le point commun entre le luth morbide de Marietta dans La Ville morte (Korngold), L'Auberge du cheval blanc (Benatzky), la garçonnière à foxtrott de La Fleur de Hawaï (Abraham) et la chanson d'adieu Frag nicht warum (Stolz) ? Tous sont des succès germaniques, nés à Berlin ou à Vienne entre 1925 et 1935, diffusés par le disque et (souvent) par le cinéma. Car le nouvel opus du grand ténor brun n'est pas exactement un récital d'opérettes viennoises, ni (malgré son titre) un nouvel hommage à Richard Tauber après celui, impérial, de Piotr Beczala (DG, cf. n° 614), mais bien plutôt l'évocation musicale d'un entre-deux-guerres aux styles fluctuants. Est-ce un hasard si les arrangements raffinés des extraits de Stolz, May ou Spoliansky, bien connus par les gravures éternelles de Joseph Schmidt et Fritz Wunderlich, gomment toute emphase au profit d'une ambiance « grand hôtel rétro » ? Max Raabe, es-tu là ?


UN ÉROS CHANTANT

 

Non, c'est bien Jonas Kaufmann, très personnel comme toujours, plus souple et inventif qu'un orchestre à la fantaisie restreinte. Çà et là, les tubes de Tauber pourront laisser sceptique, moins par la qualité ombreuse de la voix que par un excès de pianissimos (détimbrages inclus), caresses et murmures ostentatoires d'où naît quelque chose d'assez fabriqué, loin de l'interprétation de Piotr Beczala - pour ne rien dire d'un Nicolai Gedda dans la sérénade de Frasquita de Lehar. Pourtant, l'air rebattu du Pays du sourire saisit par sa noblesse, par l'érotisme d'une musicalité en clair-obscur qui occulte les banalités de « Heute Nacht oder nie » et « Ein Lied geht um die Welt », ou qui tourne Frag nicht warum en grande élégie de salon.

La réussite de l'album est en somme d'assumer ensemble l'intimité de l'écoute solitaire, l'élégance un rien recherchée, mais aussi la solennité héroïsante que permet Lehar et qu'exige encore le feu faustien de Schrenk, où Künneke ne ménageait pas Helge Rosvaenge, son créateur. Là, Kaufmann rivalise vraiment avec Wunderlich. Entre le Paul hallucinogène de Korngold (un futur rôle en or ?) et le chic absolu des duos de Paul Abraham, on saurait d'autant moins choisir que Julia Kleiter apporte à chaque fois une réplique parfaite de ton.

Jean-Philippe Grosperrin

 

Autres articles dans la presse étrangère

 

Couverture DVD du concert et du documentaireDu bist die Welt für mich.

« Innerhalb weniger Jahre ist Jonas Kaufmann zum größten Tenor der Gegenwart geworden. Ob italienisches oder deutsches Opernfach, ob Liedgesang - überall leistet Kaufmann Bemerkenswertes, oft Außerordentliches. Auf dem Album "Du bist die Welt für mich" demonstriert der Sänger nun, wie souverän er sich auf dem Terrain der Operette bewegt. Die CD schlägt Brücken von den (Film-)Schlagern eines Stolz, Heymann und Benatzky zum opernhaften Spätwerk Lehárs und Künnekes bis zu Korngolds echter Oper "Die tote Stadt". Es ist keine Überraschung, aber immer noch erstaunlich, wie selbstverständlich Kaufmann sich die unterschiedlichen Idiome zueigen macht. "Hab′ ein blaues Himmelbett" aus Lehárs "Frasquita" ist eine süße Verführung mit leisen, eleganten Tönen, in Taubers pathosgeladenem "Du bist die Welt für mich" begeistert Kaufmann mit flehentlicher, dramatischer, doch nie angestrengter Kantilene. In "Dein ist mein ganzes Herz" lässt ein Mannsbild den Tenor strömen. Die ironischen, leichteren Stücke, wie "Es muss was Wunderbares sein" aus dem "Weißen Rössl" tönen geschmeidig und charmant - die opernnahen Lieder liegen ihm generell freilich noch besser. Bei den Texten sollte man freilich öfter einmal weghören. » (Kronen Zeitung, 26.09.2014)

 

Ein unglaublicher Spaß.

« Operette ist en vogue. Nach Piotr Beczala und Klaus Florian Vogt hat sich nun auch Jonas Kaufmann der „leichten Muse" verschrieben und ein entsprechendes Album vorgelegt, das nicht nur als normale CD, sondern auch in einer repräsentativen Deluxe-Ausgabe erhältlich ist. Rund ein Jahrzehnt, von Mitte der 1920er- bis Mitte der 1930erJahre, hat sich der Tenor als thematischen Leitfaden ausgewählt —einen Zeitraum also, der für die populäre Musik enorm fruchtbar gewesen ist. Entsprechend abwechslungsreich also das Programm dieser CD: Franz Lehárs unsterbliche Tenorschlager finden sich darauf ebenso wie Tonfilmhits von Richard Tauber und Joseph Schmidt. Lieder von Robert Stolz stehen neben Ausschnitten aus Operetten von Paul Abraham, Eduard Künneke und Ralf Benatzky.

Kaufmann, das wird vom ersten Lied an klar, hat ein Händchen für die Operette. Schlank und leicht führt er seinen baritonal gefärbten Tenor, weniger kehlig als in manchen seiner Opernpartien. Er versteht es zu schattieren und mit der Kopfresonanz zu spielen und schreckt auch vor dem einen oder anderen Schluchzer nicht zurück. Bei Abraham oder Benatzky trifft er genau den geforderten Revuestil, als Lehárs Paganini lässt er mit Schmeichelton Frauenherzen höher schlagen, kann aber — etwa in Künnekes „Lied vom Leben des Schrenk"—auch mit heldischer Attacke und strahlenden Spitzentönen aufwarten. Vor allem aber spürtder Zuhörer in jedem Moment: Alle an diesem Album Beteiligten waren gleichermaßen mit Ernst und Spaß bei der Sache. Selbst so alberne Nummern wie das „Diwanpüppchen" aus Paul Abrahams « Blume von Hawaii » (als Partnerin assistiert charmant Julia Kleiter) werden so zum Kabinettsstück.

Großen Anteil am gelungenen Gesamteindruck haben neben dem Tenorstardas Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Dirigent Jochen Rieder. Auch sie treffen stets den richtigen Ton: mal jazzig swingend, mal spätromantisch aufrauschend — und hie und dort auch garniert mit dem entscheidenden Sahnehäubchen Sentiment. » (Opernglas, Octobre 2014 )

 

Tenor im Operettenfieber - Schmelzend.

« Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling. Aber dass nach Piotr Beczala bereits wieder ein Startenor auf den Pfaden Richard Taubers wandelt und Melodien von Franz Lehár, Robert Stolz, Ralph Benatzky und anderen Meistern der Wiener Operette singt, riecht schon ein wenig nach Operetten-Revival. Der grosse Wagner- und Verdi-Sänger Jonas Kaufmann schenkt den meist schnulzigen, bisweilen auch lüpfigen Operettenschlagern seine höchst kultivierte, technisch makellose Stimme. Man kann nicht sagen, dass er den Kitsch parodiert, denn ein Text wie im Liebeslied "Sonja - Du bist die Welt für mich" von Richard Tauber ist als solcher schon sehr nahe an der Parodie. Begleitet wird Kaufmann vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Jochen Rieder, und wie subtil die Berliner spielen, liesse sich etwa an den ersten Takten von "Hab ein blaues Himmelbett" von Franz Lehár mit ihrer zarten Harfenagogik zeigen. Man möchte fast der Einladung des Tenors folgen. » (Basler Zeitung, 22.9.2014)

Traumfabrik Berlin – Jonas Kaufmann singt Operette.

« Ist es Anachronismus in eine Vergangenheit musikalisch einzutauchen, die von einer schönen und heiteren Welt erzählt, während um dieselbe herum zwei Kriege tobten? „Du bist die Welt für mich“ heißt eine soeben erschienene CD, auf der von Jonas Kaufmann, dem Tenor „mit der goldfarbenen Honigstimme“ (The Sydney Morning Herald), Evergreens der Ära zwischen 1925 und 1935 erklingen. Begleitet vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Jochen Rieder und bei drei Stücken begleitet von der Sopranistin Julia Kleiter, genießt der wohl eher ältere Hörer Lehár, Tauber, Benatzsky, Stolz, Abraham und andere.

Laufen die sechzehn Stücke hintereinander durch, ist es als ob ich im Wohnzimmer meiner Großeltern in Berlin säße, die die Musikhits aus Operette und Tonfilm ihrer Jugendzeit genießen. Unwillkürlich werde ich zurückversetzt und erinnere mich an deren Erinnerungen und Erzählungen: „ja – damals“. Altersheime sind voll von der Musik jener Zeit.
Nur irgendetwas ist anders. Klar, die Qualität der Aufnahme, kein Lagerfeuerknacken, kein rauschender Tonträger, alles digitale Qualität aus dem Jahr 2014. Nein, anders ist, dass eine einzige Stimme, so viel Variabilität hat. Jonas Kaufmann schafft den Spagat von Leichtfüßigkeit bis zum Heldenton. Er macht weder den Fehler all die Stücke in einer stringenten Weise und damit gleichklingend abzuliefern, noch die Hitparade der Zeit nachzuahmen. Anders ist auch, dass das Publikum seiner Live-Auftritte durchaus jünger ist.
Die Stücke sind wohlbedacht und die Choreographie macht Sinn, denn sie ist ein Zeitzeugnis, ein Kulturdokument einer vermeintlichen, jedoch herbei gesehnten „Leichtigkeit“, sie ist Charakterisierung eines gemeinsamen Geschmacks, der offensichtlich bis heute Bestand hat. Und unschlagbar ist auch der augenzwinkernde, teils sarkastische Humor der Zwanziger.

Das große Erfolgsduo in Berlin (jedoch nicht in Wien!) waren Komponist Franz Lehár und Tenor Richard Tauber. In der deutschen Hauptstadt hatten sie den großen Erfolg mit ihren Werken, die in Wien eher mit Spott von Kritikern und Kabarettisten zerpflückt wurden. Im dreisprachigen Begleitheft ist dann auch ein herrliches Spottgedicht von Friedrich Hollaender abgedruckt, das nicht Tauben, sondern Tauber vergiftet haben könnte:
„Fleck auf der Schleife?
Nimm Tauber-Seife.
Kleine Erfrischung?
Nimm Tauber-Mischung.
Tauber als Gatten,
Tauber auf Platten,
Tauber zum Nachtisch,
Tauber im Nachttisch,
des Stimme so lind strömt wie lenzliche Luft
des Name verfolgt dich bis noch in die Gruft.“

Bissig gut! Omnipräsenz eines Sängers, die verdächtig erschien. Jemand der so bei den Massen ankommt, der kann ja keine hohe, wahre, gute Kunst hervorbringen. Die Geschichte lehrt uns, dass wir mit jedem einzelnen Urteil auch daneben liegen können. Humor sei davon ausgeschlossen.
Das Begleitheft widmet sich der Dekade ausführlich und verbindet diese gut mit CD und Inhalten.

Was jeder einzelne über sein Gehör und atmosphärisch entdecken kann ist die Freude, mit der Kaufmann singt, er taucht tief in die Gefühlswelt der ewigen Liebe und des Glücks und interpretiert sie nicht wie ein Opernsänger, sondern wie ein überzeugter Unterhaltungsfütternder. Selbst bei den ausgesprochen schwierigen Stücken wie Eduard Künnekes „Das Lied vom Leben des Schrenk“ aus „Die große Sünderin“. Er macht das gut, er macht das intelligent, er macht das überzeugend. Da steht er auf dem CD-Cover und im Trailer abgelichtet vor einem historischen Mikrophon und die Frage: „wieso Operette?“ – erübrigt sich alsbald.

Wortwitz und positives Lebensgefühl sind eine unschlagbare Rezeptur. Und Achtung! Ansteckungsgefahr! » (
Kultur Port, 30.9.2014)
 

 

Pour information, parution le 17 octobre du DVD comprenant le concert dans la grande salle des studios Nalepa de la radio de Berlin ainsi que le documentaire TV réalisé autour de ce programme et qui sera diffusé sur ARTE.

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Pour davantage d'informations, contactez :

Société Internationale Robert STOLZ
19, rue de Ville d'Avray F-92310 SEVRES
Tél : 33.(0)1.46.23.16.20
Télécopie :
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robert.stolz@free.fr

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